ISDN geht, All IP kommt. 2018-06-15T15:45:03+00:00
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Die wichtigsten Informationen zum „All IP Wechsel“

Ausgangssituation
Wer ist wann betroffen?
Negative Auswirkungen
Positive Effekte
Die 3 möglichen Wechselszenarien
Fazit
Wieso mit SYNO zu All IP wechseln?
Kontakt

Ausgangssituation

Die bereits 2014 begonnene Abschaltung des ISDN Netzes durch die Deutsche Telekom ist in vollem Gange. Mehr und mehr ISDN- und analoge Telefonanschlüsse werden gekündigt und deaktiviert. Hintergrund ist der Technologieumschwung von der alten anlogen / ISDN Technik, hin zur Telefonie auf Basis der Internetleitung. (Diese Technik wird in der Kurzform „NGN“ oder „All IP“ genannt)

Die Deutsche Telekom will bis spätestens Ende 2018 ISDN vollständig abschalten. Unternehmen sollten sich daher baldmöglichst entscheiden, wie sie den Umstieg organisatorisch und technisch angehen wollen.

Die Zeit drängt. Das verdeutlicht eine Umfrage des DVPT* (Deutscher Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation). Weniger als die Hälfte der befragten Unternehmen arbeitet bereits aktiv an einer Umstellung von ISDN zu IP-Telefonie. Für 13 Prozent ist die Migration aktuell noch kein Thema; ebenso viele wollen sich erst 2018 damit befassen. Wer Entscheidungen aufschiebt, setzt sich später allerdings unnötig unter Druck.

Grafik ISDN Ende

Wann erfolgt die Umstellung und wer ist betroffen?

Wann: bis spätestens 2018
Wer: Alle privaten und gewerblichen Nutzer eines analogen oder ISDN Telefonanschlusses

Der Umbau des Telekommunikationsnetzes wurde bereits 2014 gestartet. Die Deutsche Telekom plant in allen Stadtgebieten mit ausreichender Breitbandmöglichkeit (Hochgeschwindigkeits-Internet) die kleineren Analog- und ISDN-Anschlüsse bis Ende 2016 vollständig zu ersetzen. Bis Ende 2018 soll dann ganz Deutschland umgestellt sein. Ob dies jedoch realistisch umsetzbar ist darf bezweifelt werden. Eine Aussage wann welche Kunden umgestellt werden besteht leider nicht. Einige Anbieter haben bereits angekündigt, die alte Technik über 2018 anbieten zu wollen.

Betroffen sind sowohl private als auch gewerbliche Anschlüsse!

Mögliche Negativ-Auswirkungen bei der Umstellung oder Nutzung?

Eine mangelhaft durchgeführte Migration kann sich in mangelnder Sprachqualität, Gesprächsabbrüchen oder eingeschränkter Funktion von Leistungsmerkmalen oder Peripheriegeräten wie z.B. Faxgeräten auswirken.

Um dies zu beantworten muss man wissen, dass die Telefonie künftig über die Internetleitung geschieht. D.h. die beiden Funktionen Sprache und Daten teilen sich die Leistungsfähigkeit dieser einen Leitung. Sofern diese nicht die notwendige Leistung bereitstellt, kann es zu einer schlechten / abgehackten Sprachqualität führen. Im schlimmsten Fall muss damit gerechnet werden, dass Ihr Unternehmen nicht erreichbar ist bzw. nicht mehr telefonieren kann.

Viele eingesetzte Telefonanlagen, insbesondere ältere Modelle verfügen nicht über die notwendigen Voraussetzungen für die neue Anschlussart. Dies lässt sich teilweise mit zusätzlicher Hardware lösen, die Sie von Ihrem Anbieter erhalten. Die Installation dieser Geräte liegt in Ihrer Verantwortung. Aus Sicht des Netzbetreibers eigentlich ganz einfach. Allerdings sieht die Realität häufig anders aus. Weitere Installationsschritte und damit einhergehende technische Schwierigkeiten sind durchaus an der Tagesordnung.

Auch muss damit gerechnet werden, dass nicht alle Leistungsmerkmale und Funktionen in vollem Umfang wie gewohnt zur Verfügung stehen. Insbesondere bei der Faxübermittlung, oder der Rufweiterschaltung darf mit Komplikationen gerechnet werden.

Unter Umständen ist die Verwendung der bisherigen Technik gänzlich unmöglich.

thumbs down

Welche positiven Effekte bringt die neue Technik mit sich?

  • Leistungsfähigere Bandbreiten (Down- und Upload)
  • Wirtschaftliche Vorteile, Kosteneinsparung
  • Flexibilität und einfachere Adminstration
  • Technische Möglichkeiten und Leistungsmerkmale

Selbstverständlich bringt ein erfolgreich vollzogener Wechsel auf „All IP“ auch positive Effekte mit sich, welche die möglichen Negativauswirkungen überwiegen.

Um eine zuverlässige Telefonie über die Datenleitung zu gewährleisten, sind die Netzanbieter in der Verantwortung, höhere Bandbreiten und zu gewährleisten. Der Netzausbau, und damit auch schnellere Datenübertragung wird also weiter voran getrieben werden.

Zudem werden sich Kunden über wirtschaftliche Vorteile freuen können. Schon heute werden Produkte, auch der etablierten Netzanbieter angeboten, die unter den Preisen der alten Technik liegen. Es drängen auch neue Anbieter mit preiswerten und innovativen Angeboten auf den Markt.

Telefonanlagen aus der Cloud zum Beispiel sorgen dafür, dass langfristigen Leasing-, Wartungs-, und Serviceverträge sowie teure Technikereinsätze vor Ort der Vergangenheit angehöhren. Somit wird einerseits die Flexibilität gesteigert, d.h. Ihre Anlage lässt sich einfacher und schneller an Ihre tatsächlichen Anforderungen anpassen. Diese Anlagentechnik zeichnet sich darüber hinaus durch einfacheres Handling und komfortable Administration aus.

Und auch technische Neuerungen / Leistungsmerkmale die sich im Tagesgeschäft sinnvoll einsetzen lassen, bzw. die Effizienz steigern sind bei vielen Anlagen der neuen Generation bereits inkludiert. Hier einige Beispiele:

  • Computer Telephony Integration (CTI), ist eine allgemeine Bezeichnung für jede Technologie, die die Integration und Koordination von Interaktionen über Telefon und Computer ermöglicht. Zum Beispiel die Verknüpfung Ihres CRM Systems mit der Telefonanlage. Anrufe können direkt aus dem CRM getätigt werden, oder es öffnet sich der Kundeneintrag bei eingehendem Anruf.
  • Die Einbindung mobiler Geräte ermöglicht zum Beispiel die intelligente Verknüpfung von Festnetz- und Mobilfunknummer. Das Stichwort hier ist „One-Number-Concept“. Sie sind kostenneutral unter Ihrer Festnetznummer erreichbar, steuern paralelles Klingeln beider Anschlüsse oder realisieren bedarfsgerechte Rufweiterschaltungen.
  • Das E-Fax ist auf Grund der oben beschriebenen Herausforderungen des Faxgerätes auf Basis der All IP Telefonie eine wichtige Funktion. Ihr E-Mailaccount löst sozusagen das herkömmliche Faxgerät ab. Eingehende Faxe gehen auf Ihrer Mailadresse ein. Ebenso lassen sich Faxe ausgehend über diesen versenden.
thumbs up

Die 3 Varianten zum Umstieg in der Kurzübersicht:

Der Wechsel zu All IP beginnt jeweils mit der Migration aus dem ISDN Telefonnetz und der Portierung der Rufnummer.

Dieser Wechsel wird in das sogenannte Next Generation Network (NGN) vollzogen. (Siehe Grafik unten)

1. Variante: Schrittweise Migration mit bestehender Telefonanlage und Verwendung eines ISDN-Gateways:


Geschäftskunden, die ihre klassische ISDN-Anlage vorerst behalten wollen, können ein ISDN Gateway als „Wandler“ zwischen den ISDN Schnittstellen und der VoIP-Welt einsetzen. Ein späterer kompletter Umstieg ist trotzdem möglich und auch notwendig. Die Notwendigkeit ist damit begründet, dass sowohl Zubehör, als auch Service und Wartung für die alte ISDN Technik mittelfristig vom Markt verschwinden werden.

2. Variante: Umstellung mit einer physikalischen, IP-fähigen TK-Anlage. Anbindung per SIP-Trunk:


Unternehmen die vor der Anschaffung einer neuen Telefonanlage stehen, können wie auch wie auch in der Vergangenheit eine physikalische Telefonanlage leasen, mieten oder kaufen. Es ändert sich im Vergleich zu ISDN praktisch nichts. Sie können ggfs. auch die bestehenden Endgeräte und die vorhandene Verkabelung weiter verwenden. Die Telefonie wird über die Datenleitung abgewickelt.

Um dies zu ermöglichen werden sogenannte SIP Trunks benötigt. (SIP Trunk: Technik, mit der IP-basierte Telefonanlagen mit nur einem einzigen Zugangsaccount viele Rufnummern verwalten können und die direkte Durchwahl (Direct Dial In) auf viele Endgeräte mit jeweils eigenen Durchwahlnummern ermöglicht).

3. Variante:  Nutzung einer virtuellen TK-Anlage aus der Cloud (i.d.R. deutsches Rechenzentrum).


Als Alternative zum Eigenbetrieb können Sie als Kunde eine virtuelle, Telefonanlage die in einem Rechenzentrum (i.d.R. in Deutschland) betrieben wird einsetzen. Hier beziehen Sie alle Funktionen als Dienst über das Internet. Es ist in diesem Fall keine Investition wie bei einer klassischen Telefonanlage notwendig. Auch Technikereinsätze, langfristige Leasing und Wartungsverträge sind bei dieser Variante außen vor. Virtuelle Anlagen verfügen häufig über ein sehr breites Leistungsspektrum und sind äußerst flexibel und komfortabel einsetzbar.

 

Grafik ISDN Migration

Fazit

Jedes Unternehmen ist kurz oder mittelfristig von der All IP Umstellung betroffen.

Der Wechsel lässt sich auf unterschiedliche Arten vollziehen. Übergangsweise sogar mit der bestehenden alten Telefonanlage und den angeschlossenen Geräten. Doch damit ist ein vollständiger Wechsel lediglich aufgeschoben.

Es empfiehlt sich mit einer IP-fähigen Telefonanlage, oder einer virtuellen Anlage- die in einem Rechenzentrum (Cloud) betrieben wird- in die digitale Welt zu wechseln.

Sind Sie auf zuverlässige und wirtschaftliche Telekommunikation angewiesen, dann stellt die Umstellung natürlich eine Herausforderung für jede Organisationsform dar. Allerdings nur dann, wenn die notwendigen Maßnahmen nicht ordnungsgemäß getroffen werden.

Es ist also sinnvoll einen professionellen Partner an Bord zu holen. Dann birgt die Migration zu „All IP“ neben vielen sinnvollen technischen Möglichkeiten sogar die Chance bares Geld einzusparen.

Unsere wichtigsten Säulen für eine zuverlässige Umstellung finden Sie hier.

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Wie wir die All IP Migration für Sie realisieren:

1. Unabhängige Beratung:
Um für einen Wechsel ohne störende Nebeneffekte oder Ausfälle zu sorgen, und dazu die ideale Lösung für Sie zu finden, steht die detailierte Bestandsaufnahme, sowie Ihre unabhängige Beratung im Vordergrund.  Darum arbeiten unsere Spezialisten auch nicht mit nur einem Anbieter, sondern kooperieren mit den wichtigsten Anbietern am Markt.

2. Technische Umsetzung
Nach der richtigen Entscheidung für eine Lösung sind wir natürlich weiter für Sie da. Unser zertifizierter Technikservice überprüft die technischen Gegebenheiten an Ihrem Standort / Ihren Standorten und installiert die neue Lösung, oder macht Ihre bestehende Technik zukunftsfähig.

3. Schulung und Betreuung
Ist das neue System installiert, übernehmen wir sogar die Schulung des neuen Systems, auch im Lifebetrieb. Und auch die nachgelagerte Kundenbetreuung wird durch unsere bundesweiten Serviceteams im Innendienst abgedeckt.

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Sie erreichen die All IP Fachabteilung unter der Rufnummer 040/5247006-10 um sich vorab zu informieren, oder einen Termin mit unserem bundesweiten Außendienst zu vereinbaren.

Alternativ senden Sie uns Ihre Nachricht über das Kontaktformular. Fügen Sie gerne vorab eine Abrechnung Ihres Festnetzanbieters und / oder die Unterlagen Ihrer Telefonanlage über den Dateiupload an.

Wir melden uns zum gewünschten Zeitpunkt bei Ihnen.

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